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Stand vom: 29.08.2018
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Pressemeldungen
   

WAZ Dortmund vom 25.07.18

Petition zur Kastrationspflicht

Es ist der vierte Versuch der Tierschützer in Dortmund, eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Freigängerkatzen einzuführen. Die Politik legt sich noch die Karten.

von Gaby Kolle

Der Dortmunder Katzenschutzverein hat am Sonntag eine Online-Petition zur Einführung einer Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Freigänger-Katzen in Dortmund gestartet.

Ziel ist, das Katzenelend einzudämmen, das durch den unkontrollierten Nachwuchs von verwilderten Streunerkatzen entsteht, die sich mit freilaufenden, unkastrierten Besitzerkatzen aus privaten Haushalten paaren.

Schätzung

Rund 15.000 verwilderte Katzen, oft halb verhungert und krank, soll es nach einer an der Dortmunder Altenakademie entstandenen Studie geben. Jedes Jahr fangen die Dortmunder Tierschutzvereine rund 1000 Tiere ein, um sie kastrieren zu lassen. Der Katzenschutzverein allein wendet nach eigenen Angaben rund 100.000 Euro pro Jahr für Tierarztrechnungen auf.

Der Dortmunder Katzenschutzverein und der Tierschutzverein Dortmund haben beim vierten Anlauf einen gemeinsamen Antrag bei der Stadt Dortmund eingereicht, eine Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für alle Freigänger nach Paragraf 13b des Tierschutzgesetzes für Dortmund zu erlassen, wie es sie schon in mehr als 600 Städten und Gemeinden in Deutschland und rund um Dortmund gibt.

Entscheidung im September

Adressat der Online-Petition ist der Dortmunder Ratsausschuss für Bürgerdienste. Dort haben Vetreterinnen des Katzenschutzvereins am 10. Juli noch einmal ihr Anliegen vorgetragen und das Problem mit Zahlen aus der eingangs genannten Studie untermauert.

Im Vorfeld der Sitzung war der Vorstand des Dortmunder Katzenschutzvereins (DKSV) zu konstruktiven Gesprächen bei den Grünen und der SPD eingeladen.

Der Ausschuss diskutierte noch einmal 20 bis 25 Minuten mit dem Ergebnis, im September eine Entscheidung fällen zu wollen.

Der Katzenschutzverein will diese Zeit nutzen und hat dazu unter anderem die Online-Pedition ins Netz gestellt. Bis Dienstag hatten sie bereits 228 Unterstützer unterzeichnet, davon die weitaus meisten aus Dortmund. Das Ziel sind 1000 Unterschriften.

Um dem Anliegen weiter Nachdruck zu verleihen, planen die Tierschützer auch zusätzliche öffentliche Aktionen wie Plakatwände und Infostände.

     
   
     
   

Ruhr Nachrichten vom 25.06.18

Grüne wollen Kastrationspflicht für Katzen

Tierschutz- und Katzenschutzverein finden Unterstützung in der Politik.

von Gaby Kolle

Ihrem Ziel, eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Freigängerkatzen in Dortmund durchzusetzen, sind der Tierschutzverein und der Katzenschutzverein einen Schritt näher gekommen: Die Grünen haben für die nächste Sitzung des Bürgerdienste-Ausschusses den Antrag gestellt, eine entsprechende Katzenschutzverordnung zu erlassen, verbunden mit einer hohen Ordnungsstrafe bei Zuwiderhandlung. Mehr als 600 deutsche Städte und Gemeinden haben eine solche Verordnung. In Dortmund war sie in den letzten Jahren von der Politik dreimal abgelehnt worden.

Eine Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht für Freigängerkatzen - also solche, die ein Zuhause, aber draußen Freigang haben - soll die unkontrollierte Vermehrung frei lebender und verwilderter Katzen auf Dauer mindern. Die Grünen versprechen sich von einer Katzenschutzverordnung auch eine höhere Sensibilisierung der Katzenhalter.

Nach Schätzungen hat jeder fünfte Haushalt in Deutschland eine Katze. Für Dortmund bedeutet das 63.000 Katzen, einschließlich der 15.000 verwilderten Katzen, die eine Studie der Altenakademie ermittelt hat. Die Paarung der unkastrierten Freigänger- mit den verwilderten Katzen verursacht viel Tierleid. Der Nachwuchs ist oft ausgezehrt, verletzt und so krank, dass die Tiere eingeschläfert werden müssen, wenn sie eingefangen werden.

Aufnahmestopp verhängt

Jedes Jahr fangen die Tierschützer 1000 Katzen ein, um sie kastrieren zu lassen. Seit einigen Jahren kann nach dem Tierschutzgesetz eine Verordnung erlassen werden, wenn sie zum Schutz der Katzen selbst erforderlich ist. Der Katzenschutzverein allein wendet für Tierarztrechnungen 100.000 Euro im Jahr auf. Das Tierheim musste auch aufgrund der Zahlen mehrfach einen Aufnahmestopp für Katzen verhängen.

"Man sollte eine Kastrationspflicht einführen, schon als Abschreckung" sagt Tierarzt Dr. Stephan Rist. "Es gibt viele Leute, die nicht einsehen, dass sie ihre Tiere kastrieren lassen müssen." Auch Tierärztin Dr. Diane Sigge hält sie für sinnvoll, "um das Leid nicht weiter zu vergrößern."

In einer Internetumfrage dieser Zeitung sind bisher 80 Prozent für eine Kastrationspflicht.

     
   
     
   

Stadtanzeiger vom 30.05.18

Hilfe für verwilderte Hauskatzen

Kastrationspflicht gegen Tierleid

Dortmund. Lisa und Theo haben Glück gehabt - sie sind letztes Jahr als Katzenkinder völlig verwahrlost in Unna auf einem verlassenen Grundstück gefunden worden. In einer Tierschutzstation wurden sie aufgepäppelt und gesund gepflegt. Von dort aus konnten die beiden in ein Zuhause vermittelt werden.

Das Schicksal vieler Streunerkatzen sieht leider anders aus. Sie sind nicht in der Lage sich und ihre Nachkommen vollständig alleine zu versorgen. Obwohl viele von den freilebenden Katzen keinen direkten Kontakt zu den Menschen haben, sind sie keine reinen Wildtiere mehr. Dies liegt daran, dass die Katzen über Generationen hinweg an Menschen gewöhnt wurden.

Elendiges Schicksal

Wenn sich freilaufende unkastrierte Hauskatzen mit den verwilderten Katzen paaren, können somit zwei Mal im Jahr pro Wurf 4 - 6 Junge geboren werden. Das elendige Schicksal setzt sich dadurch weiter fort.

"Um das Problem der unkontrollierten Vermehrung in den Griff zu bekommen haben, so wie in Unna, über 600 Städte und Gemeinden in Deutschland bereits eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht eingeführt. Fast schon peinlich, dass es in Dortmund eine solche Verordnung noch nicht gibt", beklagte Erika Scheffer, 1. Vorsitzende des Tierschutzvereins Groß-Dortmund. Aktuell versuchen die Tierschutzorganisationen mit dem 4. Antrag, dass auch für Dortmund eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht eingeführt wird. Eine Kastration hat keinerlei gesundheitliche Einschränkungen für das Tier.

Viele der bereits geborenen Fundkatzen werden vom Tierschutzverein Groß-Dortmund aufgenommen. Er finanziert sich durch Spenden und ehrenamtliche Mitarbeit. Die zu vermittelnden Katzen werden vorübergehend in private Pflegefamilien untergebracht. Die Katzen, die sich nicht mehr an Menschen gewöhnen können, werden in ihrem Revier wieder ausgesetzt und bestenfalls an kontrollierten Futterstellen versorgt.

Helfer gesucht

Der Tierschutzverein Groß-Dortmund e. V. sucht dringend neue Pflegefamilien. Sie sind mobil, um sich um Tierarztbesuche und Katzenfutter zu kümmern?

Wer sich vorstellen kann, vorübergehend eine Katze bei sich aufzunehmen, um somit aktiv die Katzenschutzarbeit zu unterstützen, informiert sich auf der Internetseite www.katzenvermittlund-dortmund.de oder wendet sich an Elisabeth van Haren unter Tel. 81 83 96.

     
   
     
   

Ruhr Nachrichten vom 29.05.18

Tierschutzverein beantragt erneut Kastrationspflicht

Nach dem Beispiel der Kölner Verordnung gegen das Katzenelend

Vor mehr als sechs Jahren hat der Tierschutzverein Dortmund erstmals den Antrag auf eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Freigängerkatzen an den Rat gestellt. Ohne Erfolg. Mittlerweile haben mehr als 600 andere Städte und Gemeinden diese Vorschrift eingeführt, im Herbst 2017 Unna und Essen, im vergangenen Februar Köln.

Das ermutigt die Tierschutzvereins-Vorsitzende Erika Scheffer nun den inzwischen vierten Anlauf zu unternehmen mit einem erneuten Antrag an den Rat in Dortmund. Dabei könne die Kölner Katzenschutzverordnung für Dortmund übernommen werden, meint Scheffer, "damit endlich die unkontrollierte Vermehrung der frei lebenden Katzen eingedämmt wird."

Problem der "Maikatzen"

In Kürze werde wieder das alljährliche Problem der sogenannten "Maikatzen" an den Tierschutzverein herangetragen, sagt Scheffer, und meint die neugeborenen Katzenwelpen der frei lebenden Katzen, die im Mai sichtbar werden - Nachwuchs von wild lebenden Katzen, die sich mit unkastrierten Freigängerkatzen gepaart haben. Scheffer: "Jeden Tag erreichen uns und auch den Dortmunder Katzenschutzverein dann Anrufe von Dortmunder Bürgern, die Katzenwelpen finden, teilweise in sehr desolatem Zustand."

Beschließt der Rat dieses Mal tatsächlich eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht, würde auch das Tierheim in Dorstfeld entlastet. argumentiert Scheffer. Für sie ist wichtig, dass - wie in Köln - bei Zuwiderhandlung von Katzenhaltern eine Geldbuße in Höhe bis zu 1000 Euro für diese Ordnungswidrigkeit festgeschrieben wird.

Rückgang der Population

In der Verordnung von Köln heißt es, "Tierschützer, Tierheime und Verwaltung versprechen sich von einer solchen Verordnung langfristig eine Verbesserung des Gesundheitszustandes frei lebender Katzen, einen Rückgang ihrer Population und damit letztlich auch eine Entlastung der Tierheim und privater Tierschutzorganisationen."

Laut einer kürzlich veröffentlichten Studie - einer Abschlussarbeit des Seniorenstudiums Dortmund - wird die Zahl streunender Katzen in Dortmund auf 15.000 geschätzt.

Zuletzt in 2017 abgelehnt

Zuletzt hatte der Bürgerdienste-Ausschuss im März 2017 eine Pflicht zur Kastration und Kennzeichnung von Freigängerkatzen durch Mikrochip oder Tätowierung abgelehnt.

Dass solche Verordnungen zum Schutz der Katzen erlassen werden, liegt am 2013 geänderten Tierschutzgesetz. Es ermächtigt Landesregierungen, Verordnungen zu erlassen, die den unkontrollierten freien Auslauf fortpflanzungsfähiger Katzen beschränken oder verbieten. Das Land NRW hat daraufhin Städte und Kreise ermächtigt, entsprechende Verordnungen zu erlassen.

     
   
     
   

Stadtanzeiger vom 21.04.18

Tierschützer fordern Nachweis

Verein: Halter sollten besser geschult werden - unabhängig von der Hunderasse

Der Dortmunder Tierschutzverein unterstützt die Forderung des Deutschen Tierschutzbundes, dass Hundehalter besser geschult sein sollten, unabhängig von der Rasse des Hundes.

Dortmund. Für die Einführung eines Hundeführerscheins und zwar bundesweit und unabhängig von der Hunderasse plädiert der Deutsche Tierschutzbund. "Ja, meint Karola Gaidies vom Tierschutzverein Dortmund, "ja, die Leute sollten sachkundig sein. " Denn sie ist sich sicher, dass es dann vielen Hunden besser ginge. Die Tierschützerin weiß, wovon sie spricht: Sie leitet seit Jahren eine Welpengruppe am Tierheim. Mit der Vorsitzenden des Tierschutzvereins Erika Scheffer, ist sie sich einig; Beide würden einen generellen Sachkundenachweis, unabhängig von der Rasse des Hundes, für Halter begrüßen. Einen solchen Nachweis können die Halter beim Tierarzt machen.

Karola Gaidies berichtet: "Mir fällt oft auf, dass junge Hunde schlecht oder gar nicht erzogen sind." Wenn ein Hund in einer Welpengruppe sozialisiert werde, habe nicht nur er es leichter, sondern auch der Halter. Hundefreunde lernen die Körpersprache ihrer Tiere kennen, die artgerechte Haltung und vieles mehr.

"Doch nicht jeder hat das Geld eine Hundeschule zu besuchen", weiß die Hunde-Expertin des Tierschutzvereins. Daher rät sie, Kontakt zu einem Hundeverein aufzunehmen. "Gegen einen kleinen Obolus lernt man hier viel, Hundehalter werden an die Hand genommen, bekommen Tipps und oft gibt es auch Gruppen."

Dass einige Hundebesizer nicht sachkundig sind, falle ihr auf, wenn es um das kleine ABC der Hunde geht. Einen kleinen Welpen an der Leine hinter sich her zu ziehen, sei unnötig, da der junge Hund durch die Bindung sowieso zu seinem Halter komme. Ganz wichtig ist Karola Gaidies: "Wer einen Hund haben möchte, sollte sich vorher Gedanken machen, welcher Hund zu ihm passt." Und die erinnert sich an eine allein erziehende Mutter von drei Kindern, die den Border Collie, den sie doch so hübsch fand, dann später abgeben musste. Schön war der Hund, aber auch anspruchsvoll und hatte die Familie völlig überfordert.

Und eine Dogge oder ein anderer großer Hund werde mit seinem Apartment nicht glücklich. "Wenn sich die Leute vorm Kauf eines Hundes mehr Gedanken machen würden," ist Karola Gaidies sicher," hätten wir weniger Elend für die Tiere und weniger Probleme mit dem Tierschutz.

     
   
     
   

Ruhr Nachrichten vom 28.03.18

Bei der Tiertafel zählt jede Dose

NORDSTADT. Die Dortmunder Tiertafel versorgt jeden Monat 100 bedürftige Katzen- und Hundebesitzer mit Futter. Der Andrang ist groß, der Futterneid klein.

Eine Reihe von Menschen sitzt dick eingemummelt am Rande eines kleinen Parks vor dem Haus an der Zimmerstraße 41. "Na, wie gehts denn deinem Kätzchen?" fragt ein Mann. Stefanie König zuckt mit den Achseln. "Ach, wie das halt so ist. Hunde haben Herrchen. Katzen haben Personal."

100 Dortmunder besuchen einmal im Monat die Tiertafel in der Nordstadt. Sie kommen mit leeren Tüten und Einkaufstrolleys und gehen mit Trockenfutter, Dosen und manchmal sogar Spielzeug für ihre Haustiere.

Von 15 bis 17 Uhr ist das Eingangstor, auf dem ein dicker Igel und lachende Hunde und Katzen prangen, geöffnet. Oft stehen die bedürftigen Tierbesitzer schon ab 11 Uhr in einer Reihe vor dem Haus. Sie warten auf der anderen Straßenseite, wo keine Häuser stehen: "Wir quatschen immer so laut und wollen die Nachbarn nicht stören", sagt Ulrike Lückemann. Sie gehört zu den frühen Vögeln. Zuhause warten ihre erwachsenen Kinder sowie Katze Finchen und zwei Frettchen auf die 54-Jährige. "Das Futter, das wir hier bekommen, reicht nicht für den Monat. Aber es hilft schon sehr. So ist ein bisschen Geld für anderes da."

Kein Futterneid

Die Stimmung ist locker. Vom sprichwörtlichen Futterneid keine Spur. "Es liegt immer genug für alle bereit. Aber wir treffen uns gern früher und erzählen", sagt Lückemann. Gesprächsthema Nummer eins sind natürlich die neuesten Geschichten von Fiffi, Waldi und Morle. Stefanie Köhler erzählt, dass sie vor sechs Wochen endlich mit dem Kiffen aufgehört habe. Ihr gehe es gut, nur Kater Midnight vermisse den Grasgeruch. "Er hat es geliebt umd ist immer fast in die Joints reingekrochen."

Drinnen machen sich Erika Scheffer und ihre Tochter Ilona Pusch für die Futter-Ausgabe bereit. Vier Helfer vom Dortmunder Tierschutzverein packen mit an. Ilona Pusch wirft einen letzten prüfenden Bick ins Lager. Hier stapeln sich die Paletten mit Hunde- und Katzenfutter. Saftig mit Rind oder trocken mit Huhn - für jeden Geschmack ist was dabei. Anderthalb Tonnen Tierfutter bewegt die 57-Jährige an jedem letzten Freitag im Monat. "Das gibt ordentlich Muckis", sagt sie mit einem Lachen.

Die Spenden kommen vom Tierschutzbund, von Supermärkten oder privaten Spendern. Die Tiertafel gehört zum Angebot des Tierschutzvereins Groß-Dortmund. Seit zehn Jahren kümmert sich die Tafel um bedürftige Katzen- und Hundehalter. Am Anfang kamen die Bedürftigen einfach vorbei und nahmen Futter mit. Feste Ausgabe-Zeiten und Berechtigungskarten gab es nicht. Die Nachfrage stieg rasant. Die Mitarbeiter erlebten, wie Menschen Hunde- und Katzenfutter in großen Rucksäcken abholten und später am Bahnhof weiterverkauften, um sich Alkohol oder Drogen leisten zu können. Mittlerweile prüfen Inspektoren vom Tierschutzverein, ob Zuhause wirklich ein Hund oder Kätzchen Hunger hat. Auch die Bedürftigkeit der Teilnehmer muss nachgewiesen werden, zum Beispiel via Dortmund-Pass.

Erika Scheffer ist Vorsitzende des Tierschutzvereins Groß-Dortmund. So lang die 80-Jährige denken kann, schlägt ihr Herz für Tiere. "Mit vier Jahren habe ich aufgehört, Fleisch zu essen", erzählt sie. Das war zu einer Zeit, in der Vegetarier noch eine absolute Seltenheit waren. Aber Erika Scheffer blieb stark. Sie konnte auch gar nicht anders: "Es brauchten bloß Speckwürfel in der Soße sein, da wurde mir schon schlecht." Ein Leben ohne Tiere? Für Scheffer unvorstellbar. Sie und ihre Tochter Ilona Pusch kümmern sich derzeit um zwei Katzenladys.

Zwei Katzen zur Pflege

Kurz vor 15 Uhr: Die Schlange vor der Tür ist deutlich länger geworden. Endlich geht es los. Ingrid Kritzler ist als erste dran. Vier Katzendamen wohnen bei der 63-Jährigen. Zwei gehören ihr, zwei hat sie zur Pflege aufgenommen. Pro Katze bekommt sie sieben Dosen Nassfutter und ein Kilo Trockenfutter. Ganz schön viel zu schleppen. Für die Samtpfoten nimmt Ingrid Kritzler den beschwerlichen Weg gern in Kauf. "Gut, dass es sowas wie die Tiertafel überhaupt gibt."

     
   
     
   

Ruhr Nachrichten vom 09.03.18

Hundehaufen-Strafe geringer als in anderen Städten

Einen Augenblick nicht aufgepasst, ein falscher Tritt und schon steht man in der Hundesch... Den Geruch in der Nase und Dreck am Schuh. Solche Hinterlassenschaften kosten andernorts bis zu 500 Euro. Und in Dortmund?

Der Stadtrat vom Werne hat am Mittwoch beschlossen, das Bußgeld pro liegengelassenem Hundehaufen drastisch zu erhöhen, von 35 auf 200 Euro. In Käln zahlen ertappte Hundebesitzer je nach Örtlichkeit sogar zwischen 35 und 500 Euro pro Tretmine.

In Dortmund sind 27.550 Hunde offiziel gemeldet Und die machen, wann und wo sie müssen. Macht rund 55.000 Hundehaufen am Tag. Werden die nicht von Herrchen oder Frauchen aufgehoben und entsorgt, droht ein Verwarngeld von 50 Euro - sofern Mitarbeiter des städtischen Ordnungsdienstes oder des Service- und Präsenzdienstes Zeuge der Sauerei werden. In Bereichen wie Fußgängerzonen, an Haupteinkaufsstraßen, auf Kinderspielplätzen, sowie in Park-, Garten- und Grünanlagen kostet die Ordnungswidrigkeit 75 Euro. "Diese Angaben beziehen sich allerdings auf Erstverstöße," betont auf Anfrage Stadtsprecher Maximilian Löchter, "bei Wiederholungsfällen werden die Bußen erhöht."

Das ist allerdings mehr Theorie als Praxis. Die Ahndung von wiederholten Verstößen komme selten vor, räumt Löchter ein, weil Wiederholungstäter in überschaubaren Zeitabständen selten seien. "Ebenso selten werden die Taten durch die Hundehalter in Anwesenheit der Außendienstmitarbeiterinnen und -mitarbeiter verübt."

Außerdem kommt es Maximilian Löchter zufolge nur "in seltenen Fällen" zu einem Bußgeldverfahren. Im vergangenen Jahr wurden an die 40 Verwarnungen ausgesprochen - mal mündlich, mal mit Knöllchen.

Generell würden die Ordnungskräfte der Stadt beim Streifendienst darauf achten, dass ein Hundehaufen, der im öffentlichen Raum abgelegt wurde, in den Kotbeutel kommt, sagt Löchter. Wer das versäume, werde von den Ordnungshütern auf sein Fehlverhalten angesprochen.

In der Vergangenheit hatte die Stadt in einem Testversuch an mehreren Standorten Verteilboxen mit Gratiskottüten aufgestellt - und das schnell wieder eingestellt, weil die Tüten von Vandalen zuhauf aus den Boxen gerissen wurden. Lediglich der Tierschutzverein bietet noch Gratistüten an den von ihm betreuten Hundewiesen an. Die Vorsitzende Erika Scheffer hält eine drastische Erhöhung des Bußgeldes wie in Werne für richtig: "Vielleicht werden die verantwortungslosen Hundehalter dann mal einsichtig. Schließlich will keiner in solch einen Kackhaufen treten."

Eine Erhöhung des Bußgeldes sei aktuell nicht geplant, berichtet Stadtsprecher Löchter. Bei der Zahl der Hundehaufen habe es in letzter Zeit auch keine deutliche Veränderung gegeben. Noch vor einem Jahr hatte die damalige Ordnungsdezernentin Diane Jägers angeregt, bei der EDG ein Hundekotmobil anzuschaffen, um die Haufen an schwer zugänglichen Stellen, wie etwa Baumscheiben, zu entfernen. Das sei zu den Akten gelegt, sagt EDG-Sprecherin Petra Hartmann.

     
   
     
   

Ruhr Nachrichten /WAZ vom 06.03.18

Mit vollem Einsatz für die Rechte der Tiere

Auch mit fast 80 Jahren arbeitet Erika Scheffer, Vorsitzende des Tierschutzvereins, mit voller Energie. Verantwortlich dafür war wohl ihr Großvater.

Im Grunde war ihr Großvater Schuld: "Als ich elf Jahre alt war, habe ich mitbekommen, wie er einen Wurf Katzenbabys in eine Jauchegrube werfen wollte", erinnert sich Erika Scheffer. Noch heute kann sie sich an die Schreie des Muttertieres erinnern, als die ersten beiden in der Grube landeten. "Da habe ich ihn auch reinschubsen wollen."

Mit einem Hüpfer konnte der Großvater noch ausweichen. "Dann hat er mir eine geschmiert. Dabei war ich seine Lieblingsenkelin", sagt sie. Heute kann sie über die Situation lachen. Heute weiß sie: Dieser Moment war verantwortlich dafür, dass aus der kleinen Erika die engagierteste und streitlustigste Tierschützerin Dortmunds wurde.

Seit jener Zeit war sie stets von Tieren umgeben. "Wir hatten zu Hause Katzen, Hamster, Meerschweinchen. Ihr Mann Fredy Scheffer war Pferdetrainer auf der Rennbahn in Wambel. Dort hat die Familie auch eine Zeit lang gewohnt. Tochter Ilona Pusch blickt gerne auf diese schöne Zeit zurück: "Jedes Kind kann sich glücklich schätzen so aufgewachsen zu sein. Wir hatten zum Beispiel auch Hunde - und der Chihuahua war der Chef."

Jäger im Park

In den 1970er Jahren betrieb die Familie zudem einen kleinen Ponyhof. Und damals zeigte sich bereits die kämpferische Seite von Erika Scheffer. "Damals haben Jäger noch die Wildkaninchen geschossen", berichtet sie. Die sich schnell vermehrenden Tiere hätten sonst die ganzen Grünanlagen verwüstet. Als sie aber eines Tages ihre Katze, verletzt durch eine Schrotkugel, fand, ging sie auf die Barrikaden.

"Jeden Tag bin ich um 5 Uhr aufgestanden und in der Nähe der Kaninchen auf- und abgegangen. 14 Tage lang." In Anwesenheit von Menschen durften die Jäger keinen Schuss abgeben. Die verärgerten Männer sollten ihr Lektion lernen. "Man verwechselt doch eine Katze nicht mit einem Kaninchen", meint Scheffer und lächelt schelmisch.

Start als Schriftführerin

Bei so viel Einsatz war es nur eine Frager der Zeit, bis sie in den Tierschutzverein eintrat. "Das war 1977", berichtet sie. "Schon vorher hatte ich Kontakt zum damaligen Vorsitzenden Hans Koch. "Als dann der Schriftführer sein Amt abgegeben hat, ließ ich mich überreden, es zu übernehmen." Damit saß sie schon mal im Vorstand. Als Koch dann sechs Jahre später selbst zurücktrat, rückte sie als Vorsitzende nach. Heute vermutet sie: "Das war von Anfang an geplant."

In diesem Jahr wird Erika Scheffer 80 Jahre als. Ob sie auch schon ihren Rücktritt plant? "Nein" antwortet sie kurz und knapp. "Ich werde langfristig noch keine Ehrenvorsitzende werden." Warum auch? Die Tierfreundin ist immer noch extrem agil. Und immer noch streitlustig. Zum Beispiel wenn es um die Kastrationspflicht für freilaufende Katzen geht. "Seit zwölf Jahren fordern wir von der Stadt, diese einzuführen. Über 500 Städte und Kommunen haben das schon getan. Sogar Unna. Warum wir nicht?"

Die Verantwortlichen in der Stadt können sich also schon mal warm anziehen: "Nach den Osterferien starten wir einen neuen Antrag", verspricht sie. Und die Wege zur Verwaltung sind kurz. Schließlich hat der Tierschutzverein seit 2002 seinen Sitz in der Berswordt-Halle.

"Fehler meist beim Halter"

Hier sitzen Ilona Pusch und Kollegin Karola Gaidies. Hier hören sie sich die Sorgen der Besucher an oder geben Kastrations-Gutscheine für Katzen an bedürftige Tierfreunde aus. "Das machen wir jedes Frühjahr" sagt Ilona Pusch. Karola Gaidies berät zudem Besitzer von "Problemhunden", denen die Abschiebung ins Heim droht. Schon den Begriff "Problemhung" findet sie falsch. "Der Fehler liegt nämlich meistens bei den Haltern".  Und meist sei es auch immer das gleiche: "Der Hund darf nicht denken, dass er der Chef ist. Und das geht nur mit dem richtigen Training." Noch nie habe sie erlebt, dass nach einer Beratung durch sie ein Hund doch noch ins Heim gekommen sei.

Tafel für Tiere

Und dann gibt es seit 2012 ja noch die Hunde-Tafel an der Zimmerstraße 41. "Dort verteilen wir einmal im Monat für etwa 100 bedürftige Tierhalter Futter für eine Woch", so Ilona Pusch. Davon profitieren 250 Hunde und 146 Katzen. Es bleibt also viel zu tun. Und Erika Scheffer wird noch einige Zeit an vorderster Front für die Rechte der Tiere eintreten.

Tierschutzverein Groß-Dortmund seit 1951

Der Tierschutzverein sitzt in der Berswordt-Halle, Kleppingstraße 37, und hat montags und dienstags von 10 Uhr bis 16 Uhr, mittwochs von 10 Uhr bis 14 Uhr und donnerstags von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.

Für Kinder gibt es die Bärenbande, die von der Diplom-Sozialpädagogin Katrin Stoppel (und Hündin) geleitet wird.

Der Verein zählt 450 Mitglieder, hinzu kommen noch an die 60 Fördermitglieder.

Die Tier-Tafel öffnet das nächste Mal am 23. März (Freitag) zwischen 15 und 17 Uhr an der Zimmerstraße 41.

Weitere Infos gibt es unter der Tel. 818396.

     
   
     
   

Ruhr Nachrichten vom 01.03.18

Vogelfütterung im Winter

Der Tierschutzverein Groß-Dortmund hat Tierfreunde dazu aufgerufen, momentan auch an die gefiederten Einwohner zu denken. Denn für diese gestaltet sich die Nahrungssuche gerade schwer. Sonnenblumenkerne, Fett und Sämereien schaffen Abhilfe und sind jetzt besonders gut geeignet. Auch die klassischen Meisenknödel (ohne Kunststoffnetz) sind empfehlenswert. Doch man kann Futterhilfen auch ganz einfach selbst basteln. Wie, das zeigte die Jugendgruppe des Tierschutzvereines, die Bärenbande, kürzlich am Big Tipi.

     
   
     
   

WAZ vom 22.02.18

Hündin Hanni ist beschlagnahmt

Das Ordnungsamt hat Ernst gemacht und Egon Dittmann seine Hündin Hanni weggenommen. Der obdachlose Bodo-Verkäufer weiß aber schon, wie er seinen Vierbeiner wiederbekommt.

Egon Dittmann ist wieder allein. Ein zweites Mal nach dem Jahreswechsel. Das Ordnungsamt hat am Dienstag seinen Mischlingshund Hanni vor dem Rewe-Zentrum im Rodenberg-Center in Aplerbeck beschlagnahmt. Der 58-jährige Bodo-Verkäufer hatte sich nicht an das Tierschutzgesetz und die ihm erteilten Auflagen gehalten.

Zur Erinnerung: Im Januar hatte eine Frau Hanni einfach losgebunden und mitgenommen, während Egon Dittmann, den alle nur Egon nennen, wie immer drinnen bei Malzers seinen Kaffee trank. Viele bangten mit Dittmann um seinen Hund, andere waren erleichtert, hofften sie doch, dass Hanni jetzt ein besseres Leben haben würde. wie berichtet, war der Hund stundenlang draußen in der Kälte angeleint und sich weitgehend selbst überlassen. Doch damals bekam Egon Dittmann Hanni nach zwei Tagen zurück.

Tierschützer, darunter auch Erika Scheffer, Vorsitzende des Dortmunder Tierschutzvereins, mochten sich damit nicht abfinden und beschwerten sich beim Veterinäramt. Das fand vor Ort die beschriebenen Missstände bestätigt. Dittmann wurde zunächst mündlich belehrt, seinen Hund nicht über Stunden anzubinden. Ohne Wirkung.

Gefrorenes Futter

Tierschützer beobachteten die Situation weiter und führten akribisch Protokoll, das dieser Redaktion vorliegt. Danach war Hanni vom 15. Januar bis 17. Februar bei Wind und Wetter, bei Frost, Regen und Schnee zwischen achteinhalb und 13 Stunden draußen angeleint. Das Dosenfutter und das Wasser in Hannis Napf waren teilweise gefroren. Nach der ersten Verwarnung im Januar war Dittmann beziehungsweise eine Bekannte zwischendurch mit Hanni Gassi gegangen. Doch das schlief schnell wieder ein.

Als das Ordnungsamt die Situation erneut vor Ort prüfte, sei das Tier "für mindestens 7,5 Stunden ohne Unterbrechung und weitgehend ohne Kontakt zu seiner Bezugsperson angebunden" gewesen, teilt Stadtsprecher Maximilian Löchter auf Anfrage mit. Danach bekam Dittmann es schriftlich von der Stadt - per Ordnungsverfügung -, dass er seinen Hund nur jeweils eine Stunde am Stück anbinden darf. Ansonsten sei es unumgänglich, ihm Hanni vorläufig wegzunehmen. Dittmann hatte über eine Woche Gelegenheit, seine Hundehaltung zu verbessern. Als am Dienstag aber die Situation die gleiche war, nahm das Ordnungsamt Hanni mit und brachte sie in Tierschutzzentrum. "Wir sind froh, dass das Veterinäramt tätig geworden ist," sagt die Tierschutzvereinsvorsitzende Erika Scheffer. Wenn Egon Dittmann Hanni wiederhaben möchte, muss er in den nächsten 14 Tagen für artgerechte Haltungsbedingungen sorgen, das heißt, er muss ihr ausreichend Bewegung und soziale Kontakte ermöglichen und ihr vor allem einen witterungsgeschützten und sicheren Ruheplatz zur Verfügung stellen.

Den habe er schon gefunden, sagte Dittmann am Mittwoch gegeüber dieser Zeitung: "Ich habe dem Veterinäramt heute eine Adresse genannt, wo Hanni tagsüber bleiben kann." Eine Bekannte wolle sich kümmern. Dittmann selbst sieht anders aus, gepflegter als vor vier Wochen. Die Haare sind geschnitten, das Kinn rasiert. Er ist jetzt eine öffentliche Person. "Gibt´s was Neues", fragt eine Rewe-Kundin, und steckt ihm zwei Euro zu. Er hat einen Rechtsanwalt, und auch einen Schlafplatz habe er gefunden, sagt er: "Bei einer Bekannten im beheizten Keller."

     
   
     
   

Stadtanzeiger vom 17.02.18

Katzen kastrieren

Stadtmitte. Noch bis zum 28. Februar führt der Tierschutzverein eine Aktion zur Kastration von Katzen durch. Ein Teil der Kosten wird bei Nachweis der Bedürftigkeit übernommen. Für Kater entstehen Restkosten von 30 Euro, für Katzen in Höhe von 45 Euro. Behandlungsscheine sind Montag bis Mittwoch von 10.30 bis 13.30 Uhr in der Geschäftsstelle des Tierschutzvereins in der Berswordthalle erhältlich.

     
   
     
   

Ruhr Nachrichten / WAZ vom 26.01.18

Kastrationsaktion für Katzen

verbilligte Behandlungsscheine

Der Dortmunder Tierschutzverein bietet wieder vom 5. bis 28. Februar eine Kastrations-Aktion für Katzen bedürftiger Halter an.

Auf Nachweis der Bedürftigkeit und nach Barzahlung eines Kostenanteils von 45 Euro je Katze (inklusive Tätowierung) und 30 Euro je Kater wird für einen Tierarzte, der sich an der Aktion beteiligt, ein Behandlungsauftrag erteilt.

Mit dem Auftrag kann ein Termin mit dem Tierarzt vereinbart werden. Einen Chip setzen kostet 20 Euro mehr. Für Freigänger-Katzen wird auch eine Ohrkerbung zur Unterscheidung von nicht kastrierten Tieren angeboten.

Die Behandlungsscheine gibt es in der Geschäftsstelle des Tierschutzvereins, Kleppingstraße 37 (Berswordt-Halle des Stadthauses), montags bis mittwochs, 10.30 bis 13.30 Uhr.

     
   
     
   

WAZ vom 22.02.2018

Hanni führt ein Hundeleben

Behördliches Einschreiten gefordert

Hanni führt ein Hundeleben

Es schien ein glückliches Ende, als Bodo-Verkäufer Egon seine entführte Hündin Hanni nach zwei Tagen zurückerhielt. Doch das sehen nicht alle so. Die einen freuen sich mit Egon, die anderen wandten sich an das Veterinäramt.

Jetzt sitzt Hanni wieder jeden Tag bis zu neun Stunden angeleint draußen vor dem Rewe-Laden im Rodenberg-Center in Aplerbeck. Bei Sturm, Regen und Schnee. Herrchen Egon sitzt drinnen im Warmen und trinkt Kaffee. Immerhin ist Hannis Platz unter dem Vordach, und sie hat ein Polsterkissen unter dem verfilzten Fell.

Doch artgerecht sei das nicht, tagaus, tagein über Stunden angeleint zu sein, ohne Bewegungsfreiheit, Rückzugsmöglichkeit und der Chance, ein großes Geschäft zu erledigen. - das haben Menschen an den Tierschutzverein und das Veterinäramt geschrieben mit der Bitte, endlich einzuschreiten;

denn seit mindestens sieben Jahren schon muss Hanni so vor dem Rewe-Laden ausharren, liege dort "wie ein Teppich".

Aus Mitleid entführt?

Wie berichtet, hatte eine 58jährige Frau - möglicherweise aus Mitleid - die Hündin am 2. Januar entführt und mit zu sich nach Haus genommen. Die Nachricht und Suchmeldungen nach der treuen Gefährtin des Obdachlosen, der sie schmerzlich vermisste, verbreiteten sich wie ein Lauffeuer über das Internet und Facebook. Ein Zeugenhinweis führte zu der 58-Jährigen, und so waren Egon und Hanni nach zwei Tagen wieder vereint. Die ersten anderthalb Tage ist Egon nach Beobachtung der Tierschützer demonstrativ häufiger als sonst mit Hanni vor der Tür geblieben, doch damit sei es wieder vorbei. Für Erika Scheffer, Vorsitzende des Tierschutzvereins, ist klar: "Das geht nicht so weiter." Hanni liege zudem direkt neben den Einkaufswage, die krachend ineinandergeschoben werden. "Das ist permanenter Stress für die Hündin," sagt Erika Scheffer. Das Veterinäramt hat sich nach den Hinweisen des Tierschutzvereins und einer umfangreichen, schriftlichen Beschwerde einer weiteren Zeugin die Situation vor Ort angesehen und länger beobachtet. "Nach den bisherigen Erkenntnissen entspricht die Hundehaltung nicht den üblichen Anforderungen", teilte Stadtsprecher Maximilian Löchter auf Anfrage mit. Der Hundehalter sei aufgefordert worden, diesen Umstand kurzfristig zu beheben. "Notfalls wird eine Ordnungsverfügung gegen ihn in dieser Sache erlassen", so Löchter.

Das Veterinäramt ist nicht für das Wohl der Menschen zuständig, sondern für den Tierschutz verantwortlich. Und im Tierschutzgesetz stehen ganz klare Anforderungen an die Haltung von Hunden. Dazu zählen der Auslauf außerhalb einer Anbindehaltung sowie eine Laufvorrichtung an der Anbindehaltung selbst, die einen seitlichen Bewegungsspielraum von mindestens fünf Metern lässt, und eine Schutzhütte bei Haltung im Freien. Das alles hat Hanni nicht. Doch die Auflage des Veterinäramtes scheint Hannis Herrchen nicht sonderlich beeindruckt zu haben. Am Donnerstagmorgen kam er um 9.40 Uhr zum Rewe, leinte Hanni wie gehabt davor an, stellte ihr ein "Bettchen" und Futter hin. Auf die Frage, ob das für Hanni nicht zu kalt sei, antwortet der Bodo-Verkäufer: "Nein, das macht ihr nichts. Die ist zu drei Viertel ein Husky."

Das sagt Egon allen, die ihn darauf ansprechen, auch wenn ein Blick auf Hanni das Gegenteil sagt.

Eine der Beschwerdeführerinnen kommentiert das so: "Die Hündin hat noch nicht mal neben einem Husky gelegen."

Jeden Morgen spielen

Ob der Hunde genug Auslauf habe, ist eine weitere Frage. "Ich spiele jeden Morgen und jeden Abend mit ihr", antwortet der Bodo-Verkäufer freundlich, "sie läuft den ganzen Tag. Allerdings", schränkt er dann ein, "bei diesem Wetter nicht so viel."

Ob Hanni denn schon mal einen Tierarzt gesehen hat? "Der Hund ist kerngesund. Außerdem kommen hier regelmäßig Tierärzte vorbei. Die sind auch Kunden bei Rewe."

Ob es noch mehr Fragen gebe, möchte Egon wissen. Sonst wolle er jetzt reingehen, "einen Kaffee trinken."

Aufruf des Tierschutzvereins

Die Vorsitzende des Dortmunder Tierschutzvereins, Erika Scheffer, appelliert an die Bürger, bei Verstößen gegen das Tierschutzgesetz die Polizei zu verständigen.

Aktuell treibt sie ein schwer zu glaubender Fall um. Auf der Uhlandstraße (Nordstadt) soll eine Hundehalter versucht haben, seinen sich wehrenden Welpen zum Kiffen zu zwingen, indem er ihm gewaltsam einen Joint in die Schnauze steckte.

     
   
     
   

Ruhr Nachrichten vom 15.11.17

Pfoten vom Baum!

Katzen gehören nicht unter den Weihnachtsbaum. Aber auch nicht in den Weihnachtsbaum. Aber auch nicht in den Weihnachtsbaum. Erika Scheffer, Vorsitzende des Dortmunder Tierschutzvereins, hat ein paar Tipps, wie man sie vom verlockenden Grün fernhält.

Wie bringt man eine Katze dazu, ihre Pfoten vom Weihnachtsbaum zu lassen? Gerade wer neue Katzen in seinem Haushalt hat, weiß noch nicht, wie die neugierigen Samtpfoten auf das verlockende Grün im Wohnzimmer mit den schönen Kugeln dran reagieren. Ein Grund, sich bei Erika Scheffer, Vorsitzende des Dortmunder Tierschutzvereins mit 50-jähriger Katzen-Erfahrung, ein paar hilfreiche Tipps zu holen.

1. Ein katzensicherer Weihnachtsbaum beginnt schon beim Einkauf. Am besten nimmt man einen Kunstbaum, auch wenn der nicht so schön weihnachtlich duftet wie eine echte Tanne. Aber das macht den Weihnachtsbaum auch so anziehend für die Katzen. Sollten sie zudem die echten Nadeln verschlucken, kann das zu Magen- und Darmproblemen führen. Und egal, ob Kunst- oder echter Baum: Ein kleinerer ist sicherer als ein großer, wenn die Katzen ihn zu Fall bringen.

2. Ein schwerer Baumständer, der fest auf dem Boden steht, trägt zur Sicherheit bei, falls der Baum ins Wanken gerät, weil sich die Katze hineinsetzt. Noch sicherer ist es jedoch, den Baum an der Wand oder Decke festzubinden. Um den Baum herum sollte möglichst viel Platz sein, damit die Katze nicht vom Schrank oder Regal in den Baum hechtet. Außerdem sollte man dafür sorgen, dass die Katze nicht an das Wasser in Baumfuß kommt, weil ihr das ebenfalls auf den Magen schlagen würde.

3. Bevor man den Baum schmückt, sollte man den Katzen Gelegenheit geben, sich an das neue Teil zu gewöhnen. Also den Weihnachtsschmuck erst mal in der Kiste lassen. Mit ein bisschen Glück findet die Katze das neue Objekt schon nach kurzer Zeit langweilig. Sollte sie den Baum nicht in Ruhe lassen, kann man ihr von ihr unbeobachtet mit einer Wasserspritze oder einer Sprühflasche den Rücken leicht besprühen und laut "Nein" rufen.

4. Die Katze sollte nicht dabei sein, während man den Baum schmückt. Sie könnte das Ganze als aufregendes Spiel sehen, das man nur für sie veranstaltet. Man sollte Baumschmuck wählen, der möglichst wenig Anziehungskraft auf die Katze ausübt, also keine glänzenden Kugeln, die leicht hin- und herbaumeln. Am besten wäre Baumschmuck auf Filz und Papier. Auf keinen Fall Lametta verwenden! Beim Verschlucken kann das zum Ersticken oder innerlichen Beschwerden wie Darmverschluss führen. Von echten brennenden Kerzen sollte man ebenfalls Abstand nehmen. Und von essbarem Baumschmuck. Schokolade jeder Art ist giftig für Katzen und zu viel Süßes eh ungesund.

5. Soll es dennoch filigraner, wertvoller Baumschmuck sein, sollte man den am besten in den oberen zwei Dritteln des Baumes aufhängen. Ohne "Sprungbretter" in Baumnähe ist es weniger wahrscheinlich, dass sich die Katze für Dinge außerhalb ihrer Reichweite interessiert. Sollte die Katze ein Wipfelstürmer sein, sollte man die Finger von filigranem und gefährlichem Baumschmuck lassen.

6. Den Baumschmuck sollte man so gut befestigen, dass er von der Katze nicht heruntergespielt werden kann, am besten Metallhaken benutzen, die man am Baum festklemmen kann.

7. Vorsicht mit Stromkabeln und Lichterketten. Sie üben auf neugierige Katzen eine große Anziehungskraft aus. Deshalb herumliegende Kabelenden mit Klebeband am Boden festkleben.

8. Um den Baum noch ein bisschen unattraktiver für die Katze zu machen, kann man den Stamm mit Alufolie umwickeln oder Orangen- und Zitronenschalen um ihn herum auslegen oder ihn mit Zitrusspray einsprühen. Katzen mögen diesen Geruch nicht.

9. Sollte die Katze doch hineinspringen, dann ein Foto davon machen und uns mailen.    

     
   
     
   

WAZ vom 09.11.17

Tierschützer fordern harte Strafen für Pony-Schänder

Verein reagiert auf Missbrauch-Fälle

Nach den Misshandlungen von Pony-Stuten in Hostedde und Derne, die in den vergangenen Tagen bekannt geworden waren, fordert jetzt der Tierschutzverein härtere Strafen für die Täter.

"Wer so etwas macht, muss sofort psychologisch untersucht werden und es muss eine mehrmonatige Freiheitsstrafe geben", sagt Erika Scheffer, die Vorsitzende des Tierschutzvereins Groß-Dortmund.

Seit Jahren kämpfen Tierschützere für eine Verschärfung des Strafrechts. "Die Strafen, die bisher verhängt werden, sind lächerlich.

Die Täter werden eher behandelt wie Fahrraddiebe. Aber es sind Lebewesen, die sie quälen. Laut Staatsanwaltschaft wurde der in Kemminghausen erwischte Pferdeschänder im September zu 90 Tagessätzen von je 10 Euro und zu einer Geldbuße von 500 Euro verurteilt.

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